Googeln hilft bei Krank sein
Lifestyle

Krank und googeln….

Krank und googeln führt häufig zum Gänseblümchen-Marathon: Bin ich krank, bin ich nicht krank, bin ich krank, bin ich nicht krank…

Krank und googeln. Kennst du das? Du bist beim Arzt. „Das muss abgeklärt werden“, heißt es kryptisch. Es wird ein Blutbild gemacht. Man schnappt im weiteren Gespräch den einen oder anderen medizinisch Fachbegriff auf, geht nach Hause und was macht man als „Arzt in spe“ daheim vor dem PC als erstes? Den gehörten oder im Befund gelesenen Begriff bei Google eingeben.

Ist mir erst kürzlich wieder passiert. Ein Blutwert stimmte tatsächlich nicht. Das beiläufig vom Arzt erwähnte mögliche Krankheitsbild jagte mir Angst ein. Also daheim, nichts wie ran an den Laptop und die Suchmaschine anwerfen.

Entsprach vor dem Recherchieren im Internet lediglich ein Blutwert nicht der Norm, ist man nach dem Googlen fast schon klinisch tot.

Die Google-Suche machte alles nur noch schlimmer. Ich kam vom Hundertsten ins Tausendste, eine Hiobsbotschaft nach der anderen tauchte auf. Auch persönliche Erfahrungsberichte von Betroffenen, auf die man in der Regel stößt, trugen nicht unbedingt dazu bei, die Sache entspannter zu sehen.

Krank und googeln: Wenn alles halb so schlimm ist

Nun, um auf den erwähnten Blutwert zurückzukommen. Der Verdacht erwies sich natürlich als haltlos. Ich war pumperlgesund. Doch aufgrund meiner Google-Recherchen, gestaltete sich die Wartezeit auf das Ergebnis der weiteren Blut-Auswertung als zweiwöchiger Gänseblümchen-Marathon: Bin ich krank, bin ich nicht krank…?

Wo Licht ist, ist auch Schatten. Deshalb muss an erster Stelle immer das Arztgespräch stehen. Das gilt insbesondere auch für alle Fragen zur Arthrose, Gelenkschmerzen und Gelenkbeschwerden.

Dennoch möchte ich die Google-Suche nicht missen. Man findet sehr viel an Information und das auch sehr schnell. Wie man damit umgeht und diese einordnet, ist wiederum eine andere Geschichte. 

 

Hinweis: Die hier geteilten Informationen sollen zur Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz beitragen, ersetzen aber in keinem Fall die ärztliche Diagnose, Beratung und Behandlung.

Foto: Fotolia

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