Zuletzt aktualisiert am 11. August 2026 von tirolturtle
Infiltrationen in das Daumengelenk bei Rhizarthrose begleiten mich seit vielen Jahren. Mein persönlicher Langzeit-Erfahrungsbericht über Kortison, Hyaluronsäure und einen Single Shot ins Daumensattelgelenk.
Es ist meine hartnäckige Rhizarthrose, deretwegen ich begonnen habe zu bloggen und 2015 das Arthrose Magazin gestartet habe. Als selbst Betroffene kann ich einerseits meine persönlichen Erfahrungen weitergeben und andererseits als Journalistin tiefergehend recherchieren und fundierte Informationen vermitteln.
Meine ersten Beschwerden in den Daumensattelgelenken versuchte ich mit Orthesen, Schmerzmedikamenten und schließlich Kortison-Infiltrationen in den Griff zu bekommen.
Relativ bald wurde mir dabei etwas bewusst: Je stärker meine Daumensattelgelenke schmerzten, desto mehr nahm ich automatisch eine Schonhaltung ein. Und je weniger ich die Daumen normal bewegte und einsetzte, desto unbeweglicher fühlten sie sich an.
Für mich brauchte es damals eine Art Reset.
Die Infiltrationen mit Kortison haben mir kurzfristig geholfen, die Schmerzen so weit zu reduzieren, dass ich meine Hände wieder normaler einsetzen konnte. Damit meine ich keinesfalls, die Gelenke anschließend besonders stark zu belasten. Vielmehr ging es für mich darum, aus der schmerzbedingten Schonhaltung herauszukommen und wieder mehr normale Bewegung zuzulassen.
Wie wichtig die Daumen im Alltag sind, merkt man häufig erst, wenn sie schmerzen.
Eine Zahnpastatube öffnen, einen Gegenstand festhalten, einen Stift benutzen oder jemandem die Hand geben – plötzlich können ganz gewöhnliche Handgriffe zum Problem werden.
Bei mir hatte die Rhizarthrose zunehmend auch Auswirkungen auf meine berufliche Tätigkeit. Schreiben und Fotografieren gehören zu meinem Beruf als Journalistin. Handschriftliches Schreiben fiel mir immer schwerer, einen größeren Fotoapparat konnte ich kaum noch halten.
Auch eine Situation auf einem Amt ist mir bis heute in Erinnerung geblieben: Für einen neuen Pass sollte ich unterschreiben. Den Stift nicht mehr richtig halten zu können und die eigene Unterschrift kaum noch zustande zu bringen, war nicht nur schmerzhaft, sondern hat mich auch mental beschäftigt.
Mittlerweile gibt es für viele dieser Situationen Hilfsmittel und Möglichkeiten des Gelenkschutzes. Meine Erfahrungen damit habe ich in weiteren Beiträgen zur Rhizarthrose und zum Alltag mit Handarthrose zusammengefasst.
Infiltrationen in das Daumengelenk in Innsbruck und Wien
Meine ersten Infiltrationen mit Kortison erhielt ich 2013 in der Praxis OrthoUnfall Tirol von Dr. Thomas Achammer in Innsbruck. Die Schmerzen in meinen Daumensattelgelenken waren immer stärker geworden.
Auch das Tragen von Orthesen brachte damals keine ausreichende Linderung mehr. Eine mehrtägige Schmerzmittelmedikation musste ich wegen einer allergischen Reaktion abbrechen. Gemeinsam mit meinem behandelnden Orthopäden entschied ich mich deshalb für Kortison-Infiltrationen.
Aus meiner persönlichen Erfahrung lässt sich eines ohne Umschweife sagen: Infiltrationen in das Daumensattelgelenk können ziemlich schmerzhaft sein.
Hinzu kommt: Eine Garantie dafür, wie gut oder wie lange eine Infiltration wirkt, gibt es nicht.
Nach beidseitigen Infiltrationen in den Jahren 2013, 2014 und 2015, die mir jeweils geholfen hatten, über einen längeren Zeitraum weitgehend schmerzfrei zu bleiben, entschied ich mich 2017 für einen weiteren Weg.
Im Zuge meiner journalistischen Recherchen war ich auf den Knorpelexperten Prof. Dr. Stefan Marlovits gestoßen.
Bei einem telefonischen Interview über neue und bewährte Behandlungsmöglichkeiten von Arthrose kamen wir auch auf meine eigenen Beschwerden zu sprechen.
Meine damaligen MRT- und Röntgenbefunde zeigten eine bereits weit fortgeschrittene Arthrose in den Daumensattelgelenken. Prof. Marlovits machte mich darauf aufmerksam, dass insbesondere beim stärker betroffenen rechten Daumensattelgelenk langfristig auch eine Operation ein Thema werden könnte. Er empfahl mir, mich über die verschiedenen Operationsverfahren zu informieren und einen erfahrenen Handchirurgen zu konsultieren.
Da mein Lebensmittelpunkt in Tirol liegt, suchte ich 2017 Dr. Markus Gabl auf, damals Leiter der Handchirurgie an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie Innsbruck.
Auch dort wurde die operative Behandlung als mögliche Perspektive besprochen. Konkret ging es damals um die Resektionsarthroplastik, ein bewährtes Operationsverfahren bei Rhizarthrose.
Für mich persönlich kam dieser Eingriff zu diesem Zeitpunkt nicht infrage. Das war und ist eine subjektive Entscheidung und ausdrücklich keine Empfehlung gegen dieses Verfahren.
Heute gibt es zudem weitere operative Möglichkeiten. Mit dem Vergleich zwischen Resektionsarthroplastik und modernen Daumensattelgelenkprothesen beschäftige ich mich deshalb ausführlich in einem eigenen Beitrag.
Meine „Spritztour“ nach Wien
Da ich beruflich nach Wien musste, beschloss ich kurzerhand, Prof. Marlovits persönlich kennenzulernen. Spontan erhielt ich im Knorpelzentrum Wien einen Termin.
Und so begann im Juli 2017 meine „Spritztour“ von Innsbruck nach Wien.
Spritztour deshalb, weil mein Besuch im Knorpelzentrum Wien – auf meinen Wunsch hin – mit einer Infiltration in mein rechtes Daumensattelgelenk verbunden sein sollte.
Zum damaligen Zeitpunkt wurde dort ein Kombinationspräparat aus Hyaluronsäure und Kortison eingesetzt. Ich wollte diese sogenannte Single-Shot-Therapie beim deutlich stärker schmerzenden rechten Daumensattelgelenk ausprobieren.
Von meinen früheren Infiltrationen wusste ich bereits: Eine Injektion kann helfen – sie muss aber nicht helfen. Und auch die Dauer einer möglichen Wirkung lässt sich nicht vorhersagen.
Gerade Kortison-Injektionen sollten zudem nicht unkritisch oder beliebig häufig eingesetzt werden. Nutzen und mögliche Risiken gehören individuell ärztlich abgewogen.
Da meine vorherigen Kortison-Infiltrationen 2013, 2014 und 2015 erfolgt waren und die Schmerzen im rechten Daumensattelgelenk inzwischen wieder deutlich zugenommen hatten, entschied ich mich nach entsprechender Aufklärung für einen weiteren Versuch.
Die Infiltration selbst war – das muss ich zugeben – ziemlich schmerzhaft.
Der Schmerz strahlte unmittelbar danach in die ganze Hand aus und hielt bei mir bis zum nächsten Tag an. Danach ließ er nach.
Und dann passierte etwas, das mir besonders auffiel.
Bereits während meines Aufenthalts in Wien bemerkte ich, dass ich Gegenstände wieder anders griff: Zahnbürste, Föhn, Besteck, Stift, Geldtasche oder Handy. Ich wich beim Greifen nicht mehr automatisch in meine gewohnte Schonhaltung aus.
Für mich war genau das ein entscheidender Unterschied.
Mein erstes Resümee nach fünf Wochen
Fünf Wochen nach der Infiltration zog ich 2017 erstmals Bilanz. Das Ergebnis war für mich persönlich höchst erfreulich: Mein rechtes Daumensattelgelenk war schmerzfrei.
Die Infiltration selbst war schmerzhaft gewesen. Die Wirkung war es mir persönlich dennoch wert – auch wenn ich damals natürlich nicht wissen konnte, wie lange sie anhalten würde.
Im Alltag bemerkte ich viele Veränderungen:
- Ich konnte alltägliche Handgriffe wieder nahezu schmerzfrei ausführen.
- Zahnpastatube und Duschgel waren morgens kein schmerzhaftes Hindernis mehr.
- Waschen und Haarewaschen funktionierten wieder besser.
- Hausarbeit war für mich wieder leichter möglich.
- Die Beweglichkeit des Daumens hatte sich verbessert.
- Ich konnte mich nach dem Duschen wieder schmerzfrei eincremen.
- Ich konnte Schminkutensilien halten und benutzen.
- Vor allem konnte ich wieder einen Stift halten und mit der rechten Hand schreiben.
- Auch meinen Golfschläger konnte ich mit der rechten Hand wieder schmerzfrei halten.
Was nicht zurückkam, war die verlorene Kraft. Flaschen zu öffnen blieb beispielsweise schwierig. Das hatte für mich weniger mit den Schmerzen als mit dem bereits vorhandenen Kraftverlust zu tun.
Rückblick 2022
Fünf Jahre nach dem Single Shot konnte ich festhalten: Seit der Infiltration 2017 bei Prof. Dr. Stefan Marlovits hatte ich keine weitere Infiltration in die Daumensattelgelenke benötigt.
Die Arthrose selbst war damit selbstverständlich nicht verschwunden. Degenerative Veränderungen, Kraftverlust und Einschränkungen der Beweglichkeit entwickelten sich weiter. Mittlerweile zeigten sich bei mir außerdem Veränderungen an weiteren Finger- und Handgelenken.
Mit regelmäßiger Ergotherapie und Übungen versuchte ich, dem entgegenzuhalten.
Rückblick 2026: Was ist aus meiner Rhizarthrose geworden?
Auch heute ist eine erneute Injektionstherapie in meine Daumensattelgelenke bislang nicht notwendig geworden. Die Gelenke sind weiterhin weitgehend schmerzfrei, reagieren allerdings beispielsweise auf Druck und Behandlung in der Ergotherapie empfindlich.
Das bedeutet nicht, dass die Rhizarthrose verschwunden oder geheilt wäre. Beweglichkeit, Kraft und Geschmeidigkeit meiner Daumen haben über die Jahre weiter nachgelassen.
Hinzu kamen inzwischen erhebliche Sehnenverletzungen an meiner rechten Hand. Dabei handelt es sich allerdings um eine komplexere Geschichte, bei der auch bereits bestehende Veränderungen am Handgelenk eine Rolle spielten.
Diese Entwicklung habe ich deshalb bewusst in einem eigenen Beitrag aufgearbeitet: „Handarthrose, Sehnenrupturen und Mitwirkungsgrad“
Auch eine aktivierte Bouchardarthrose im Mittelgelenk des rechten Ringfingers musste zwischenzeitlich behandelt werden.
Heute geht es für mich vor allem darum, die vorhandene Funktion meiner Hand mit Ergotherapie, Übungen, Training, Gelenkschutz und weiteren individuell passenden Maßnahmen möglichst gut zu erhalten.
Und eine mögliche Operation des rechten Daumensattelgelenks? Sie ist nach wie vor ein Thema, sollte dies aufgrund der Beschwerden und Funktion irgendwann notwendig werden.
Anders als 2017 stehen heute auch moderne Daumensattelgelenkprothesen stärker im Fokus. Die verschiedenen Möglichkeiten habe ich im Arthrose Magazin inzwischen ausführlich aufgearbeitet.
Single Shot: Interview mit Prof. Stefan Marlovits von 2017
Redaktioneller Hinweis: Das folgende Interview führte ich 2017 mit Prof. Dr. Stefan Marlovits anlässlich meiner damaligen Behandlung. Es dokumentiert den damaligen Wissens-, Zulassungs- und Erfahrungsstand. Aussagen zu Zulassung, Einsatzgebieten, Kosten, Behandlungsintervallen und damaligen Erfahrungen beziehen sich auf den Zeitpunkt des Gesprächs und sind nicht als aktuelle Therapieempfehlung zu verstehen.
Was unterscheidet die Cingal-Einzelinjektionstherapie von bisherigen Therapieformen?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Cingal ist das weltweit erste Kombinationspräparat aus Hyaluronsäure und Kortison zur Behandlung der Arthrose. Die zwei Wirkstoffe verabreicht in einer Spritze sollen für eine sofortige und lang anhaltende Schmerzlinderung sorgen. Das Kortison bremst dabei die Entzündung, die Hyaluronsäure stärkt die Beweglichkeit des Gelenks.“
Warum wurde das Medikament in dieser Form entwickelt?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Kortison ist das Standard-Therapeutikum in der Behandlung von Arthrose und in zig Studien seit Jahren belegt. Auch zur Hyaluronsäure gibt es sehr viele Studien. Folgerichtig kam der Gedanke beides fix in einer Spritze zu kombinieren. Dazu sind in den USA sehr aufwändige Studien durchgeführt worden und aufgrund dieser Studienergebnisse ist das Mittel von der amerikanischen Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) und der europäischen Arzneimittelagentur (EMA) zugelassen.“
Für welche Gelenke und Arthrosebeschwerden eignet sich das 2-in-1-Präparat?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Es ist für das Kniegelenk zugelassen. Das heißt andere Gelenke sind derzeit noch nicht in der offiziellen Zulassung. Man kann aber versuchen in Analogie zu dem was man beim Knie gelernt hat, auch auf andere Gelenke anzuwenden. Selbstverständlich ausschließlich in Absprache und mit Zustimmung des Patienten. Ich bin sicher, dass es weitere Studien auch zu kleineren Gelenken, wie dem Daumen- oder Großzehengrundgelenk geben wird.“
Welche Erfahrungswerte gibt es in Ihrer Praxis?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Wir haben das Präparat als erstes bekommen, weil wir uns hier im Knorpelzentrum intensiv mit dem Thema Knorpel und Arthrose auseinandersetzen, angefangen von konservativen und operativen Therapien, physiotherapeutischen Übungsprogrammen bis hin zur biologischen Knorpelflächenreparatur beschäftigen. Wir haben das Cingal jetzt seit ca. vier Monaten im Einsatz und bisher über 90 % zufriedene Patienten.“
Wofür wird es angewendet?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „In erster Linie wenden wir es im Knie an. Es gibt aber bereits auch einige Rhizarthrose-Patientinnen und Patienten mit Arthrose im Großzehengrundgelenk. Das Feedback, das uns die Patienten geben, klingt vielversprechend. Vor allem berichten uns die PatientInnen von mehr Beweglichkeit, weniger Beschwerden und Schmerzen.“
Was kostet die Behandlung mit Cingal?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Die Single Shot Therapie kostet 300,– Euro. Die Kosten werden derzeit nicht von den Krankenkassen übernommen. Der nächste Schritt muss sein, dass man es auch in Österreich von den Krankenkassen ersetzt bekommt. Das wird noch Zeit brauchen. Zumindest haben wir es und die erste Ergebnisse sind sehr vielversprechend.“
Welcher Behandlungszyklus ist vorgesehen? Wie oft kann man die Therapie anwenden?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Einmal in sechs Monaten und höchstens zweimal im Jahr. Ist jemand schmerzfrei oder hat kaum Beschwerden, wird man sich nach der einmaligen Injektion richten.“
Für wen eignet sich die Single Shot Therapie?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Wie gesagt, zugelassen ist Cingal für das Kniegelenk. Es zeigt vielversprechende Ergebnisse beim Arthrosegrad 2-3, wenn noch ein bisschen an Restknorpel vorhanden ist. Bei Arthrose Grad IV im Knie würde ich es nicht mehr empfehlen. Wir haben auch gute Erfahrungen beim Hüftgelenk und beim Zehengroßgrundgelenk gemacht. Eine gezielte Infiltration in die Hüfte erfolgt mit Hilfe eines Bildwandlers (spezielles Röntgengerät), um das Präparat exakt an den Schmerzpunkt zu setzen.“
Wird sich die Therapie mit Kortison und Hyaluron in einem Präparat durchsetzen?
Prof. Dr. Stefan Marlovits: „Die Kombination aus zwei Wirkstoffen in einem Präparat ist eine vielversprechende Methode bei starker Arthrose. Bei der PRP-Therapie (Platelet Rich Plasma = eine biologische Methode, die körpereigene Zellen benutzt) wissen wir, dass die beste Indikation auch Arthrosegrad 2-3 ist zumindest im Knie. Daher kann man auch eine jährliche Kombination von beidem überlegen. Also einmal Cingal und dann eine Kur mit PRP. Aber das kommt auf jeden einzelnen Patienten an und es fehlen auch noch die Erfahrungswerte dazu. Das Ziel ist immer ohne OP über die Runden zu kommen und die Patienten schmerzarm und beweglich zu halten.“
Auch diese Antworten sind als Originalinterview aus dem Jahr 2017 zu verstehen. Wer heute eine Injektionstherapie erwägt, sollte sich über die aktuelle Studienlage, Zulassung, mögliche Risiken und Alternativen ärztlich beraten lassen.
Mein persönliches Fazit nach vielen Jahren
Rückblickend ist die Infiltration von 2017 für mich vor allem deshalb bemerkenswert, weil aus einem zunächst kurzfristig gedachten Behandlungsversuch inzwischen eine lange persönliche Beobachtung geworden ist.
Die Behandlung hat meine Arthrose nicht geheilt. Die degenerativen Veränderungen und der Kraftverlust haben sich weiterentwickelt. Trotzdem habe ich seit 2017 keine weitere Infiltration in meine Daumensattelgelenke benötigt.
Das ist meine persönliche Erfahrung und lässt sich nicht auf andere Betroffene übertragen. Wie gut und wie lange Kortison, Hyaluronsäure oder eine Kombination daraus wirken, kann individuell sehr unterschiedlich sein.
Gerade deshalb finde ich es wichtig, Injektionen nicht isoliert zu betrachten. Sie waren und sind bei mir ein Teil eines größeren persönlichen Behandlungskonzepts aus Ergotherapie, Übungen, Gelenkschutz, Hilfsmitteln und weiteren Maßnahmen.
Was bei Arthrose am Daumen helfen kann und welche Formen von Arthrose an Daumen, Fingern und Handwurzel vorkommen, habe ich inzwischen in weiteren Beiträgen des Arthrose Magazins ausführlich zusammengefasst.
Offenlegung: Der ursprüngliche Blogbeitrag entstand 2017 in Kooperation mit dem Knorpelzentrum Wien. Die Infiltration habe ich auf eigene Verantwortung getestet. Das im damaligen Interview besprochene Präparat war Cingal.
Hinweis: Dieser Beitrag schildert meine persönlichen Erfahrungen und enthält ein historisches Interview aus dem Jahr 2017. Er stellt keine Empfehlung für eine bestimmte Injektionstherapie dar. Die hier geteilten Informationen sollen zur Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz beitragen und ersetzen keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung.
Fotos: privat











2 Comments
Danke für Ihren Beitrag, Frau Egger-Spiess. Ich habe Arthrose im rechten Daumengelenk. So einen Single-Shot hatte ich am kleinen Finger, weil er „schnappte“. Seither ist Ruhe. Die Spritze war auch sehr schmerzhaft. Wissen Sie, warum man die Hand bei einer Spritze nicht anästhesiert, wie zB bei einer Hand-OP? Freundliche Grüsse aus der Schweiz, Angelo Rizzi
Dann sind wir ja „Leidensgenosseninnen“. Ich kann das nur als Laie beantworten und denke mir, dass gerade beim Daumengelenk der Patient „wach“sein sollte. Meine Erfahrung bei Infiltrationen ist die, dass man wohl spüren sollte „wie viel an Infiltrationslösung Platz hat“, da das Daumengelenk ja doch recht diffizil ist. Ich denke, das ist wichtig als Rückmeldung für den behandelnden Arzt während der Infiltration. Ist aber nur eine Annahme von mir. Mir hat nach dem Single Shot dann aber die Schmerzsalbe gut geholfen.