Arthrose und Kortison: wie hoch ist das Risiko
Arthrose

Kortison bei Arthrose: Nicht ohne Risiko

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Zuletzt aktualisiert am 11. Oktober 2026 von tirolturtle

Kortison bei Arthrose kann Schmerzen und entzündliche Beschwerden kurzfristig lindern. Vor allem wiederholte Injektionen werden jedoch kritisch diskutiert.

Kortison bei Arthrose gehört seit vielen Jahren zu den eingesetzten Injektionstherapien. Gerade wenn ein Gelenk schmerzt und entzündliche Beschwerden den Alltag erschweren, kann die Aussicht auf rasche Linderung verlockend sein. Das Medikament wird direkt in das betroffene Gelenk gespritzt und soll dort vor allem Entzündungen und Schmerzen reduzieren.

Doch Kortison-Injektionen werden heute differenzierter betrachtet als noch vor einigen Jahren. Besonders die möglichen Auswirkungen wiederholter Anwendungen auf den Gelenkknorpel beschäftigen die Forschung.

Hinzu kommen Fragen nach der Häufigkeit der Injektionen, möglichen Nebenwirkungen und dem richtigen Zeitpunkt einer Behandlung.

Dieser Beitrag erschien erstmals 2020 und entstand auch vor dem Hintergrund persönlicher Erfahrungen der Herausgeberin mit Kortison-Infiltrationen bei Rhizarthrose und Fingerarthrose. Seither sind neue Studien und Empfehlungen hinzugekommen. Auch andere Injektionstherapien bei Arthrose sind stärker in den Blickpunkt gerückt.

Damit stellt sich heute nicht mehr nur die Frage, ob Kortison bei Arthrose hilft. Ebenso wichtig ist, wie lange die Wirkung anhält, welche Risiken berücksichtigt werden müssen und wann andere Behandlungsmöglichkeiten infrage kommen.

Kortison ins Gelenk – was passiert dabei eigentlich?

Kortison ist ein Begriff, der im Alltag ganz selbstverständlich verwendet wird. Medizinisch handelt es sich bei den eingesetzten Wirkstoffen um Glukokortikoide beziehungsweise Kortikosteroide. Sie wirken entzündungshemmend und stehen in unterschiedlichen Präparaten und Dosierungen zur Verfügung.

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Was hilft bei Kniearthrose?

Bei einer Gelenkinjektion wird das Medikament direkt an den Ort der Beschwerden gebracht. Entzündungsprozesse sollen gehemmt und dadurch Schmerzen und Schwellungen reduziert werden.

An der Arthrose selbst ändert das allerdings nichts. Kortison kann weder verlorenen Gelenkknorpel wiederherstellen noch die Erkrankung heilen. Im Mittelpunkt steht die Linderung der Beschwerden.

Damit unterscheidet sich Kortison von anderen Injektionstherapien wie Hyaluronsäure oder PRP und ACP, die auf anderen Behandlungsansätzen beruhen.

Hilft Kortison bei Arthrose und wie lange?

Wer sich für eine Kortison-Injektion entscheidet, erhofft sich in erster Linie weniger Schmerzen. Doch wie lange hält die erhoffte Erleichterung an?

Die britische NICE-Leitlinie sieht Kortison-Injektionen weiterhin als mögliche Behandlung bei Arthrose vor. Sie empfiehlt, diese insbesondere dann in Betracht zu ziehen, wenn andere medikamentöse Möglichkeiten nicht ausreichend helfen oder ungeeignet sind. Auch zur Unterstützung einer Bewegungstherapie kann eine kurzfristige Schmerzlinderung sinnvoll sein.

Allerdings spricht NICE von einer begrenzten Wirkungsdauer: etwa zwei bis zehn Wochen.

Auch eine 2025 im Fachjournal Regional Anesthesia & Pain Medicine veröffentlichte Leitlinie beschäftigt sich ausführlich mit dem Nutzen und den möglichen Risiken von Kortison-Injektionen in Gelenke und andere Gewebe.

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Kniearthrose Orthesen

Sie wurde unter Federführung der amerikanischen Fachgesellschaft American Society of Regional Anesthesia and Pain Medicine (ASRA Pain Medicine) gemeinsam mit weiteren medizinischen Fachgesellschaften erarbeitet.

Neben der kurzfristigen Schmerzlinderung behandelt die ASRA-Leitlinie unter anderem Fragen der Dosierung, wiederholter Injektionen und möglicher Nebenwirkungen.

Was bedeutet die begrenzte Wirkungsdauer für Betroffene? Einige Wochen mit weniger Schmerzen können durchaus wertvoll sein, etwa wenn dadurch Bewegung und physiotherapeutische Übungen wieder leichter möglich werden. Eine dauerhafte Lösung für die Arthrose ist die Injektion allerdings nicht.

Wie wichtig längerfristige Maßnahmen sind, zeigte auch eine randomisierte Studie im New England Journal of Medicine aus dem Jahr 2020. Bei Menschen mit Kniearthrose schnitt Physiotherapie nach einem Jahr besser ab als eine Behandlungsstrategie mit Glukokortikoid-Injektionen.

Die Untersuchung verdeutlicht, warum kurzfristige Schmerzlinderung und längerfristige Behandlung nicht einfach gleichgesetzt werden können. Auch die NICE-Leitlinie stellt therapeutische Übungen weiterhin in den Mittelpunkt der Arthrosebehandlung.

Kortison und Knorpel: Nicht ohne Risiko!

Kaum eine Frage wird im Zusammenhang mit Kortison-Injektionen so intensiv diskutiert wie die mögliche Schädigung des Gelenkknorpels.

Für Aufmerksamkeit sorgte insbesondere eine 2017 im Fachjournal JAMA veröffentlichte Studie von Timothy McAlindon und Kollegen. Untersucht wurden 140 Menschen mit Kniearthrose und Anzeichen einer Entzündung der Gelenkinnenhaut, einer sogenannten Synovitis.

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Arthose Wochen 2026

Eine Gruppe erhielt über zwei Jahre alle zwölf Wochen 40 Milligramm Triamcinolon direkt ins Kniegelenk. Die Vergleichsgruppe bekam eine Kochsalzlösung.

Das Ergebnis sorgte für Aufsehen: In der Kortison-Gruppe ging mehr Knorpelvolumen verloren. Gleichzeitig zeigte sich beim Schmerz kein wesentlicher Vorteil gegenüber der Vergleichsgruppe.

Daraus entstand teilweise die verkürzte Botschaft: „Kortison zerstört den Knorpel.“

Doch was wurde tatsächlich untersucht? Keine einzelne Kortison-Injektion bei einem akuten Beschwerdeschub, sondern eine festgelegte Behandlung alle drei Monate über zwei Jahre.

Dieser Unterschied ist für die Einordnung der Studienergebnisse entscheidend.

Auch die ASRA-Leitlinie von 2025 greift mögliche Auswirkungen wiederholter Kortison-Injektionen auf den Gelenkknorpel auf. Sie beschreibt Hinweise auf einen geringen Knorpelverlust bei wiederholten Anwendungen und diskutiert die Bedeutung von Dosierung und Behandlungshäufigkeit.

Die Forschung beschäftigt sich inzwischen auch mit anderen Möglichkeiten, Kortison einzusetzen. Eine kleine randomisierte Studie mit 60 Menschen mit Kniearthrose untersuchte 2026 beispielsweise eine Injektion in den Fettkörper unterhalb der Kniescheibe statt direkt ins Gelenk. Bei den wichtigsten untersuchten Endpunkten Schmerz und Erguss-Synovitis zeigte sich jedoch kein signifikanter Vorteil. Beide Gruppen erhielten zusätzlich Hyaluronsäure ins Kniegelenk.

Für Menschen mit Arthrose bleibt damit eine wesentliche Frage: Wie ist der mögliche kurzfristige Nutzen einer Injektion gegen die Risiken wiederholter Anwendungen abzuwägen?

Die bisherigen Untersuchungen liefern wichtige Hinweise auf mögliche Knorpelschäden bei regelmäßigen Injektionen. Dass jede einzelne Kortison-Spritze zwangsläufig den Knorpel schädigt, lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.

Wie viel Kortison ist zu viel?

Eine Kortison-Spritze hat geholfen, nach einiger Zeit kehren die Beschwerden zurück. Ist eine weitere Injektion sinnvoll? Und wie oft kann ein Gelenk überhaupt mit Kortison behandelt werden?

Eine für alle Menschen und Gelenke gleichermaßen gültige Zahl lässt sich aus den bisherigen Empfehlungen nicht ableiten. Die ASRA-Leitlinie von 2025 beschäftigt sich deshalb auch mit der Frage geeigneter Behandlungsabstände und der Wiederholung von Injektionen.

Dabei werden unter anderem das betroffene Gelenk, das verwendete Präparat, die Dosierung, die bisherige Wirkung und mögliche Begleiterkrankungen berücksichtigt.

Für Betroffene stellt sich dabei noch eine andere Frage: Was bringt eine weitere Spritze, wenn die vorherige Behandlung kaum noch geholfen hat oder die Wirkung immer kürzer anhält?

Gerade angesichts der Untersuchungen zu möglichen Knorpelschäden bei regelmäßigen Anwendungen gehört auch diese Frage zur individuellen ärztlichen Nutzen-Risiko-Abwägung.

Welche Risiken bleiben neben möglichen Knorpelschäden?

Die Diskussion über den Gelenkknorpel steht häufig im Vordergrund. Doch mögliche Nebenwirkungen beschränken sich nicht auf den Knorpel.

Die ASRA-Leitlinie von 2025 beschreibt unter anderem vorübergehende Schmerzen oder stärkere Beschwerden unmittelbar nach einer Injektion. Auch Veränderungen der Hautpigmentierung oder ein örtlicher Rückgang des Fettgewebes an der Einstichstelle gehören zu den dokumentierten möglichen Nebenwirkungen.

Darüber hinaus behandelt die ASRA-Leitlinie mögliche Auswirkungen außerhalb des behandelten Gelenks. Dazu zählen beispielsweise ein vorübergehender Anstieg des Blutzuckers, der insbesondere für Menschen mit Diabetes relevant ist, sowie eine zeitweise Beeinflussung der körpereigenen Kortisolproduktion.

Auch mögliche Auswirkungen auf Knochen und andere Gelenkstrukturen werden in der Fachliteratur diskutiert, insbesondere im Zusammenhang mit wiederholten Anwendungen.

Schwere Gelenkinfektionen: Was der NDR schon 2020 berichtete

Schon 2020 sorgte ein Beitrag des deutschen TV-Senders NDR – Gesundheitsmagazins Visite – für besondere Aufmerksamkeit. Darin wurden Menschen vorgestellt, bei denen es nach Gelenkinjektionen zu schweren bakteriellen Infektionen gekommen war.

Einer der geschilderten Fälle betraf einen Patienten, dessen Knie sich schwer infiziert hatte. Mehrere Operationen wurden notwendig, um die Infektion zu behandeln.

Auch über einen Patienten mit einer schweren Infektion im Schulterbereich wurde berichtet. Bei ihm hatte sich die Infektion bis in den Knochen ausgebreitet. Drei Operationen waren notwendig, und selbst ein Jahr später bestanden noch Beschwerden.

Solche Schicksale bleiben eindrücklich, auch wenn die Berichte inzwischen einige Jahre zurückliegen. Sie zeigen, welche schwerwiegenden Folgen eine Komplikation haben kann, die bei einer Gelenkinjektion zunächst kaum jemand erwartet.

Gleichzeitig ist die Häufigkeit solcher Infektionen wichtig für die Einordnung. Das American College of Rheumatology bezeichnet Infektionen nach Gelenkinjektionen als sehr selten.

Die damaligen NDR-Beispiele stehen also nicht für den üblichen Verlauf einer Kortison-Behandlung. Sie machen vielmehr auf ein seltenes, aber ernstes Risiko aufmerksam.

Dass bakterielle Gelenkinfektionen medizinisch als Notfall gelten, erklärt auch, warum Fachleute bei Injektionen großen Wert auf sterile Bedingungen legen. Ungewöhnlich starke oder zunehmende Beschwerden nach einer Behandlung sind deshalb ein Grund, zeitnah ärztlichen Rat einzuholen.

Kortison vor Gelenkersatz? Der Zeitpunkt ist wichtig!

Nicht nur die Häufigkeit einer Injektion kann eine Rolle spielen. Auch der Zeitpunkt wird wichtig, wenn bereits eine Operation mit künstlichem Gelenkersatz geplant ist.

Mehrere Untersuchungen und Meta-Analysen weisen darauf hin, dass Kortison-Injektionen in das betroffene Gelenk kurz vor einer Knie- oder Hüftendoprothese mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion rund um das künstliche Gelenk verbunden sein können.

Besonders kritisch erscheint in diesen Untersuchungen ein Zeitraum von weniger als drei Monaten zwischen Injektion und Operation.

Für Menschen, bei denen ein Gelenkersatz bevorsteht, ist das eine wichtige Information. Ob und wann zuvor noch eine Kortison-Injektion infrage kommt, sollte deshalb mit dem behandelnden Operationsteam abgestimmt werden.

Studien zu Kortison gelten häufig nur für Kniearthrose

Wer nach Studien zu Kortison bei Arthrose sucht, stößt besonders häufig auf Untersuchungen zum Kniegelenk. Doch was dort erforscht wurde, lässt sich nicht automatisch auf die kleinen Gelenke der Hand übertragen.

Gerade bei Rhizarthrose, also Arthrose des Daumensattelgelenks, oder bei schmerzhaften Fingergelenken stellt sich deshalb die Frage, ob Kortison-Injektionen überhaupt einen nachgewiesenen Nutzen haben.

Interessant sind dazu die Empfehlungen der europäischen Rheumatologie-Fachgesellschaft EULAR aus dem Jahr 2018. Sie rät davon ab, Kortison-Injektionen bei Handarthrose generell einzusetzen. Bei schmerzhaften Fingergelenken können sie allerdings in bestimmten Fällen erwogen werden.

Der Hintergrund: Für das Daumensattelgelenk konnten die damals ausgewerteten Studien keinen überzeugenden Vorteil gegenüber einer Placebobehandlung nachweisen. Bei schmerzhaften Fingergelenken gab es dagegen Hinweise auf eine mögliche Wirkung.

Gerade für Menschen mit Rhizarthrose ist diese Unterscheidung interessant. Denn eine Behandlung, die bei Kniearthrose kurzfristig Schmerzen lindern kann, muss nicht zwangsläufig auch am Daumensattelgelenk helfen.

Persönliche Erfahrungen mit Kortison bei Rhizarthrose

Als Herausgeberin des Arthrose Magazins hat Barbara Egger-Spiess selbst Erfahrungen mit Kortison-Infiltrationen bei Rhizarthrose und Fingerarthrose gemacht.

Behandelt wurden unter anderem die Daumensattelgelenke bei Rhizarthrose sowie ein Fingermittelgelenk bei Bouchardarthrose. Die Infiltration ins schmale Daumensattelgelenk wurde als schmerzhaft empfunden, die Wirkung danach jedoch als deutlich spürbar. Komplikationen oder Infektionen traten bei den Behandlungen nicht auf.

Infiltrationen in das Daumengelenk: Mein Erfahrungsbericht

Kortison, Hyaluron oder PRP – welche Möglichkeiten gibt es?

Kortison ist längst nicht die einzige Injektionstherapie, die bei Arthrose angeboten wird. Neben Hyaluronsäure werden inzwischen auch Verfahren mit aufbereitetem Eigenblut, darunter PRP und ACP, eingesetzt und wissenschaftlich untersucht.

Eigenblut bei Arthrose: Was steckt hinter PRP und ACP?

Die verschiedenen Verfahren verfolgen unterschiedliche Behandlungsansätze. Auch ihre Studienlage ist unterschiedlich zu bewerten. Darüber hinaus gibt es inzwischen Präparate, bei denen verschiedene Wirkstoffe kombiniert werden.

Damit ist das Angebot an Injektionstherapien vielfältiger geworden. Für Betroffene bedeutet das allerdings nicht automatisch, dass jede neue Behandlung auch einen nachgewiesenen Vorteil bringt.

Umso wichtiger ist die Frage, was die vorhandenen Studien tatsächlich über den Nutzen und die Risiken der einzelnen Verfahren aussagen – und für welche Gelenke entsprechende Erkenntnisse vorliegen.

Die verschiedenen Injektionstherapien und ihre wissenschaftliche Bewertung werden in den weiterführenden Beiträgen des Arthrose Magazins ausführlicher behandelt.

Kombi-Injektionen bei Arthrose: Was Hyaluron mit PRP, Chondroitin oder Kortison leisten kann

Kortison weder verteufeln noch verharmlosen

Die aktuellen Leitlinien schließen Kortison-Injektionen bei Arthrose nicht grundsätzlich aus. Gleichzeitig zeigen neuere Untersuchungen, warum vor allem wiederholte Anwendungen heute kritischer betrachtet werden.

Eine kurzfristige Schmerzlinderung ist möglich, die Wirkung bleibt jedoch begrenzt. Bei regelmäßigen Injektionen über längere Zeit kommen Fragen nach möglichen Knorpelschäden hinzu. Auch Begleiterkrankungen, das betroffene Gelenk und eine bevorstehende Gelenkersatzoperation können für die ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung wichtig sein.

Die Studienlage liefert damit keine einfache Antwort auf die Frage, ob Kortison bei Arthrose grundsätzlich sinnvoll oder grundsätzlich abzulehnen ist.

Für Menschen mit Arthrose ergeben sich vielmehr ganz konkrete Fragen: Was lässt sich von einer Injektion erwarten? Wie lange kann die Wirkung anhalten? Welche Risiken sind bekannt? Und welche anderen Behandlungsmöglichkeiten kommen infrage?

Genau diese Fragen verdienen eine verständliche, wissenschaftlich fundierte Antwort und eine individuelle medizinische Beratung, bevor eine Entscheidung über die Behandlung fällt.

Hinweis: Die hier bereitgestellten Informationen dienen der allgemeinen Gesundheitsinformation und ersetzen keine ärztliche Diagnose, Beratung oder Behandlung.

Redaktioneller Beitrag von Barbara Egger-Spiess, Gesundheitsjournalistin und Herausgeberin des Arthrose-Magazins.

Foto: Adobe Stock

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