Kurkuma bei Arthrose
Arthrose

Kurkuma bei Arthrose: Erfahrungswerte sammeln

Kurkuma bei Arthrose? Selbst von Arthrose betroffen, plant Apothekerin Heidi Manzl für ihre Masterarbeit an der Donauuniversität Krems eine Umfrage.

Kurkuma bei Arthrose – kann das helfen? Durchaus zeigen vielversprechende Studien, dass es sinnvoll ist, Gewürze bei Gelenkschmerzen in die Ernährung miteinzubeziehen. Am häufigsten dabei genannt werden die Gewürze Kreuzkümmel, Koriander und Kurkuma.

Was die Wirkung von Kurkuma bei Arthrose betrifft, damit beschäftigt sich die österreichische Apothekerin Heidi Manzl schon länger. Ihr ausgeprägtes Interesse für Pflanzenheilkunde aber auch ihre persönliche Betroffenheit – Heidi leidet an Arthrose in Knie, Hüfte und Daumen – haben zu einem „Unruhestand“ geführt.

Heidi Manzl ist als Apothekerin in Pension. Das aber hält sie nicht davon ab, sich weiterzubilden. Aktuell absolviert die Niederösterreicherin ein „Natural Medicine“ Studium an der Donauuniversität Krems.

Im Rahmen dieses Studiums arbeitet Heidi gerade an ihrer Masterarbeit über „Kurkuma bei Arthrose“ und wird dazu demnächst einen Fragebogen zur Verfügung stellen bzw. an interessierte Betroffene versenden.

In diesem Fragebogen geht es darum, inwieweit Betroffene bereits Erfahrungen mit Kurkuma und Curcumin bei Gelenkproblemen im Zusammenhang mit Arthrose gemacht haben. Die Daten werden selbstverständlich anonym und Einhaltung des Datenschutzes ausgewertet.

Weiters wird im Fragebogen erhoben, inwieweit Interesse besteht, den „Wirkstoff“ Kurkuma für einen bestimmten Zeitraum auszuprobieren. Apothekerin Heidi Manzl rät dazu Folgendes:

Betroffene könnten für 2 bis 3 Monate regelmäßig Kurkuma einnehmen, entweder einfach beim Kochen als Curry oder Kurkuma Gewürz mit schwarzem Pfeffer. Es gibt zahlreiche Rezepte im Internet, auch als Kurkuma Milch, Kurkuma Tee und Ähnliches.

Bei regelmäßiger Anwendung kann nach einiger Zeit ein positiver Einfluss auf verschiedene Organe wie Magen, Darm, Leber oder Gehirn zu bemerken sein und auf Entzündungen und leichte Schmerzen.

Für eine intensivere Linderung von Arthroseschmerzen reicht das meist nicht aus, da die Wasserlöslichkeit von Curcumin gering ist, und nicht ausreichend Wirkstoff ins Blut gelangt. Das lässt sich allerdings durch Zusatz von schwarzem Pfeffer oder guten Ölen verbessern.

Für eine echte Linderung von Arthrose Beschwerden wäre es empfehlenswert, Präparate, die die Aufnahme und den Transport zu den Gelenken verbessern, einzunehmen, genau nach Beipackzettel.

Bei gut geprüften Präparaten sind das meist 1 bis 2 Kapseln pro Tag. Ich selber habe Verschiedenes ausprobiert, u.a. Curcurmin Loges, Flexofytol, Acurmin oder auch Dr. Böhm fürs Gedächtnis, das ebenfalls bei Arthrose hilft.

Meine Arthrosebeschwerden sind fast verschwunden und ich bin beweglich. Was allerdings nicht verschwindet, ist mein Arthroseknoten unterhalb der Daumen. Auch sie tun kaum weh, aber sie sind deutlich sichtbar. Das macht mir nichts aus. Hauptsache, ich kann meine Hände wieder gut benützen.

 

Falls du von Arthrose betroffen bist und auch in deinem Bekanntenkreis Betroffene kennst,  die ebenfalls an diesem Thema interessiert sein könnten, würde sich Heidi Manzl über eine Teilnahme an der Umfrage, Weiterleitung der Information und möglichst viele Rückmeldungen freuen.

Kurkuma bei Arthrose: Für Fragebogen vormerken!

Schon jetzt können sich Betroffene für den Fragebogen vormerken:

  • Dazu einfach eine Mail an Mag. Heidemarie Manzl mit dem Kennwort #tirolturtleblog schicken.
  • Die Mailadresse lautet: heidi.manzl@chello.at.
  • Bis der Fragebogen abrufbar ist, kannst du dich einstweilen mit dem Thema „Arthrose bei Kurkuma“ näher beschäftigen.

 

Heidi Manzl hat dazu 2019 einen ersten Gastbeitrag für meinen Blog verfasst. Im Beitrag „Hilft Kurkuma bei Arthrose?“ schildert Heidi, wie und in welcher Form sie selbst von Arthrose betroffen ist.

Und wie sie im Rahmen ihrer langjährigen Tätigkeit als Apothekerin begonnen hat, sich mit dem Thema Curcumin bei Arthrose näher auseinander zusetzen.

Der erste Gastbeitrag für meinen Blog enthält viel Wissenswerte zu Kurkuma und der Wirkungsweise bei Gelenkbeschwerden und Gelenkschmerzen. Dazu gibt es auch noch zwei leckere Rezepte gewürzt mit Kurkuma.

Anlässlich der bevorstehenden Masterarbeit und Sammlung von Erfahrungswerten Betroffener über „Kurkuma bei Arthrose“ mittels Fragebogen, hat Heidi Manzl aktuell einen weiteren Gastbeitrag für meinen Blog verfasst:

Lies jetzt, wie Kurkuma bei Arthrose und Gelenkbeschwerden helfen kann!

Kurkuma bei Arthrose: Gastbeitrag von Apothekerin Heidi Manzl

Fühlen Sie sich auch kurz nach dem Aufwachen häufig steif und unbeweglich und möchten am liebsten im Bett bleiben? Die Einschränkungen durch Corona, die ständigen Lockdowns und die Unsicherheit wie das alles weitergehen soll, machen uns zu schaffen.

Wir bewegen uns zu wenig, viele Möglichkeiten, Sport zu treiben fallen in dieser Zeit weg, und stundenlanges Sitzen vor dem Computer im Homeoffice oder vor dem Fernseher macht müde und lustlos.

Unsere Gelenke schmerzen und wir fallen in eine Schonhaltung und bewegen uns kaum. Das fühlt sich zunächst angenehm an, aber es entsteht ein Teufelskreis.

Durch Bewegungsmangel wird nur sehr wenig Gelenkflüssigkeit gebildet; als Folge gelangen kaum Nährstoffe in die Gelenkkapsel und mit der Zeit führt das zu einer Abnützung der Knorpelschicht.

Sie wird dünner und die Knochen beginnen aneinander zu reiben. Dadurch entstehen manchmal leichte bis heftige Schmerzen. Regelmäßige Bewegung und maßvoller Sport schützen die Gelenke und fördern die Beweglichkeit bis ins hohe Alter.

Gelenkschmerzen sind sehr unangenehm und können sich negativ auf Lebensqualität und Wohlbefinden auswirken. Am liebsten möchte man sie rasch loswerden und greift zu den üblichen Schmerzmitteln. Das hilft im Moment, ist aber auf die Dauer nicht ungefährlich.

Auch die Werbung animiert zum schnellen Griff nach dem sogenannten „Wundermittel“, das die Schmerzen einfach so wegzaubert. Doch diese Hoffnung ist trügerisch.

Die gelegentliche Einnahme von Schmerzmitteln mit Arzt oder Apotheker abgesprochen, ist in Ordnung und hilfreich. Der unkontrollierte Dauergebrauch dieser Mittel kann jedoch schädliche Nebenwirkungen auf den Magen-Darmtrakt und auf Herz und Kreislauf, Leber oder Niere haben.

Wissenschaftliche Forschung beschäftigt sich mit Kurkuma bei Arthrose

Schon seit einiger Zeit beschäftigt sich die wissenschaftliche Forschung damit, pflanzliche Mittel zur Linderung für Abnützungserscheinungen der Gelenke zu untersuchen, die das Potenzial haben, Schmerzen zu lindern, die Beweglichkeit zu erleichtern und wieder mehr Schwung ins Leben zu bringen.

Zu diesen Mitteln zählt die Gelbwurzel oder Kurkuma-Wurzel, für die zahlreiche wissenschaftliche Studien der letzten Jahre ihre Wirksamkeit belegen. Sie verleiht dem Curry seine strahlend gelbe Farbe und unterstützt die Heilung verschiedener Krankheiten.

Neben ihrer positiven Wirkung auf Galle und Leber, bei entzündlichen Darmerkrankungen, Hautproblemen, die Verbesserung der Gedächtnisleistung und Vorbeugung von Krebs möchte ich mich daher mit seiner schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkung bei Gelenkerkrankungen beschäftigen.

Es handelt sich um ein sehr altes indisches Gewürz, das vermutlich erst im 13. Jh. N. Chr. nach Europa kam. Marco Polo, ein berühmter Weltreisender dieser Zeit war beeindruckt von der Gelbwurzel und meinte, sie sei dem wesentlich teureren Safran sehr ähnlich. Deswegen wird die Kurkuma-Wurzel auch „Indischer Safran“ genannt.

Sie gilt schon seit alten Zeiten als Mittel zum Entgiften des Körpers und als Jungbrunnen. Besonders interessant ist ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung.

Leichte oder schwerere Entzündungen sind die Ursache vieler Erkrankungen. Kurkuma-Wurzel wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO für Rheuma, Arthritis und Arthrose empfohlen.

Da das Kurkuma-Pulver aus der Küche und sein wichtigster Inhaltsstoff, das Curcumin schlecht wasserlöslich sind und deshalb nur schwer zu den Gelenken kommen, hat die Forschung in den letzten Jahren verschiedene Möglichkeiten entwickelt, um die Löslichkeit von Curcumin zu verbessern.

Es gibt inzwischen eine Reihe bewährter Präparate in der Apotheke wie Curcumin Loges, Flexofytol oder Acurmin, die mithilfe von Liposomen oder Mizellen, winzigen Kügelchen, das Curcumin umhüllen und wasserlöslicher machen. So gelangt es in ausreichender Menge zu den betroffenen Gelenken und kann dort seine Wirkung entfalten.

Einige wissenschaftliche Studien zeigen, dass Curcumin beim Dauergebrauch sehr gut verträglich und eine ähnliche Wirkung wie herkömmliche Schmerzmittel erzielen kann ohne unerwünschte Nebenwirkungen.

Zwei Kapseln täglich, morgens und abends eingenommen, zeigen nach etwa vier Wochen eine deutliche Schmerzlinderung und Verbesserung der Beweglichkeit.

Anders als die üblichen Schmerzmittel, sollen die Curcumin Präparate über mehrere Monate täglich eingenommen werden, um eine langanhaltende Wirkung bei chronischen Schmerzen zu erzielen. Aufgrund der günstigen wissenschaftlichen Datenlage ist es bestimmt einen Versuch wert.

 

Kurkuma bei ArthroseGastbeitrag von Mag. Heidemarie Manzl. Die in Niederösterreich beheimatete Apothekerin beschäftigt sich bereits über viele Jahre mit Pflanzenheilkunde.

Seit kurzem im Unruhestand absolviert sie aktuell ein Postgraduate Studium an der Donauuniversität Krems über „Natural Medicine“. Ihre Masterarbeit stellt die Wirkungsweise von Curcumin und Kurkuma bei Arthrose in den Mittelpunkt.

 

 

Wenn du dich mit Betroffenen austauschen möchtest, werde Mitglied der österreichischen Arthrose Community. Nähere Informationen findest duch auch auf der von mir gegründete Plattform Arthrose Forum Austria.

Hinweis: Die hier geteilten Informationen sollen zur Stärkung der persönlichen Gesundheitskompetenz beitragen, ersetzen aber in keinem Fall die ärztliche Diagnose, Beratung und Behandlung.

Fotos: Adobe Stock, privat

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