Knorpelexperte Prof. Stefan Marlovits
Expertenwissen

Der Herr der Knorpel

Ich habe mit dem Papst gesprochen. Nein, nicht mit dem, aber mit Österreichs Knorpel-Papst und über die allerneuesten Behandlungsmethoden bei Arthrose.

Was ist ein Knorpelexperte und was kann ein Knorpelexperte? Wer von euch von Arthrose betroffen ist, hat das Thema, ich nehme an, bereits mehrfach gegoogelt. Ich habe das natürlich auch und bin bei meinen Online-Recherchen auf die Internet-Adresse knorpel.at gestoßen.

Mein erster Gedanke war – schließlich arbeite ich in der Kommunikationsbranche – der Websiten-Name knorpel.at ist genial und wer immer sich hinter dieser Homepage verbirgt, versteht was von PR und Marketing. Beim näheren Hinschauen entpuppt sich knorpel.at als gut gemachte Webseite hinter der ein einzelner Arzt steht.

Meine Überlegung dazu: „Ein Arzt, der so findig ist, seine Homepage knorpel.at zu nennen, könnte auch ein guter Interviewpartner für meinen Blog sein. Gesagt, getan: Ich kontaktierte Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits per Mail und stellte eine Interviewanfrage für meinen Blog.

Ab diesem Zeitpunkt wurde ich mehrfach überrascht. Zum einen antwortete Prof. Marlovits umgehend auf meine Mail und erklärte sich auch ohne Umschweife bereit ein Interview für meinen Blog zu geben und zum anderen stellte sich beim telefonisch geführten Interview heraus: Hier hatte ich es nicht mit irgendwem zu tun, sondern mit einem der führenden, wenn nicht DEM Knorpelspezialisten Österreichs.

Knorpelexerte Stefan Marlovits

Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits gilt als führender Knorpelexerte Foto: Wilke

Mehr über Prof. Dr. Stefan Marlovits und das von ihm geleitete Knorpelzentrum Wien – Zentrum für die Diagnostik und Behandlung von Knorpelschäden und Arthrose, individualisierter Knorpelchirurgie und Gelenkchirurgie erfahrt ihr am Ende dieses Blogbeitrages.

Hier geht es weiter mit dem Interview mit Prof. Dr. Stefan Marlovits. Echt spannend, kann ich sagen!

 Was ist Ihr medizinisches Spezialgebiet?

Prof. Dr. Stefan Marlovits: Ich bin Unfallchirurg und Sporttraumatologe, also alles was mit Verletzungen zu tun hat. Aber natürlich, weshalb unser Zentrum knorpel.at bekannt ist und womit wir uns intensiv wissenschaftlich beschäftigen, ist die Knorpelchirurgie.

Was ist die Bandbreite der Knorpelchirurgie?

Prof. Dr. Marlovits: Das beginnt beim Kind mit der Osteochondritis und reicht über Sportverletzungen von sportlich aktiven Menschen und Spitzensportlern bis zu den älteren Patienten mit der klassischen Arthrose.

Mit welchen Beschwerden oder Fragen wenden sich die Patienten an Sie?

Prof. Dr. Marlovits: Es fragen Eltern an, deren Kinder die Diagnose Osteochondritis bekommen haben und fragen, was sie tun sollen bis hin zum 70-jährigen, der sagt, ich möchte im Mallorca-Urlaub hunderte Kilometer Rad fahren und will aber keine Probleme im Knie haben. Oder es ruft ein Bundesligaspieler an, und möchte die Probleme im Knie abklären lassen. Es rufen aber auch Verbandsärzte diverser Sportverbände an, weil sie wissen, dass wir auf Knorpelschäden und Gelenkchirurgie spezialisiert sind. Das ist so das Spektrum.

Welche sind die derzeit modernsten Therapiemöglichkeiten bei Gelenkbeschwerden?

Prof. Dr. Marlovits: Die Zelltransplantation bei Knorpeln ist nach wie vor ein großes Thema. Hier dreht sich die derzeitige Forschung um die Frage ob man Knorpelzellen oder Stammzellen nimmt. Wenn man Stammzellen nimmt, dann woher, aus dem Knochenmark oder Fett? Da laufen die verschiedensten Untersuchungen. Doch diese fundierten Studien benötigen Zeit. Es braucht auch die entsprechende finanzielle Unterstützung.

„Der Trend geht eindeutig in Richtung biologische Therapien. Da wird es auch für die Heilung und Therapie von Arthrose noch enorme Fortschritte geben.“

Welche Fortschritte in der Heilung von Arthrose sind denkbar?

Prof. Dr. Marlovits: Im operativen Bereich geht es auch für Arthrose-Patienten um die Frage, ob eine Knorpeltransplantation, je nach Zustand des Knorpels, möglich ist und welche Zellen (Knorpelzellen oder Stammzellen) setze ich dafür ein. Aber es geht natürlich auch um neue Medikamente, die man bei konservativen Therapien, also ohne OP, bei Arthrose verwenden kann.

Was ist der momentane Behandlungsstand bei Arthrose?

Prof. Dr. Marlovits: Na ja, das hängt davon ab, wo die Arthrose ist und um welche Arthrose es sich handelt. Das hängt vom Alter des Patienten ab und von dem was bereits gemacht wurde. Wir haben aktuell die konservativen Möglichkeiten, das sind Bewegung, Bewegungstherapien, Muskelkräftigung. Für mich ich sehr wichtig: Arthrotische Patienten müssen bewegt werden. Das zweite ist, wir können uns mit Orthesen helfen. Gerade auch beim Knie. Hier gibt es moderne, neue Entwicklungen.

Welche konservativen Behandlungsmethoden zählen bei Arthrose zu den modernsten?

Prof. Dr. Marlovits: In jeden Fall die Infiltrationstherapien. Immer mehr Bedeutung kommen Therapieformen zu, die körpereigene Zellen benutzen, wie etwa die Platelet-Rich Plasma (PRP) Therapie. Da setze ich derzeit sehr viel auf die PRP-Therapie auch in Kombination mit Hyaluronsäure. Wir haben z.B. gerade auch bei Rhiz-Arthrose jetzt oft die PRP-Therapie angewendet und bekommen von den Patienten sehr positive Rückmeldungen.

Bleiben noch die operativen Möglichkeiten?

Prof. Dr. Marlovits: Ja, schließlich kommen wir zu den operativen Möglichkeiten. Da muss man zuerst einmal schauen, wie funktioniert die Biomechanik. Die biomechanische Gelenkanalyse ist wichtig, weil ich einen Knorpel nur dann reparieren kann, wenn die Biomechanik des Gelenkes passt. Funktioniert die Biomechanik nicht, wirkt die beste Knorpeltherapie nicht. Auch den Korrektur-Osteotomien messe ich einen großen Stellenwert bei. Da geht es darum, dass man die Biomechanik wieder hinbekommt.

Das eine ist der Gelenkersatz bei Knie und Hüfte. Gibt es andere operativen Möglichkeiten?

Prof. Dr. Marlovits: Da gibt es je nach Knorpelschaden und Lokalisation des Knorpels eine Bandbreite von der Zelltransplantation, über Knochenmark stimulierende Techniken oder Techniken mit Biomaterialien. Und das ist auch das, was in meiner Praxis unter individueller Knorpeltherapie zu verstehen ist. Man muss den Patienten kennenlernen, seine Gelenke und Beschwerden. Man muss mit dem Patienten intensiv darüber reden, was er sich von der Therapie erwartet und abhängig von den erhobenen Befunden und Wünschen des Patienten, die Möglichkeiten aufzeigen. Dazu kommt das Alter des Patienten. Lag die Altersgrenze bei der Zelltransplantation ursprünglich bei 50 Jahren, ist heute das biologische Alter ausschlaggebend.

„Für den einen Patienten ist vielleicht die Zelltherapie besser, für den anderen die Knochenmarkstimulation.“

Mein Eindruck ist, dass viele Arthrose-Betroffene nicht ausreichend über Therapien informiert werden?

Prof. Dr. Marlovits: Ja, das scheint häufig so. Es gibt tatsächlich sehr viel Neues in diesem Bereich. In unserer Praxis arbeiten wir, wie gesagt, sehr viel mit der PRP-Therapie, also der Infiltration von körpereigenen Blutplättchen sprich Thrombozyten.

Wie geht die PRP-Therapie vor sich?

Prof. Dr. Marlovits: Der oder die PatientIn kommt in die Praxis. Es wird Blut abgenommen und mit verschiedenen Techniken werden die Thrombozyten isoliert und dann wieder zugeführt. Sie müssen wissen, diese Blutplättchen sind fantastische Zellen, weil sie immer dort aktiv werden, wo Feuer am Dach sprich eine Verletzung oder Entzündung ist. Den Thrombozyten eigen ist, dass sie eine Fülle von Wachstumsfaktoren besitzen. Die werden freigesetzt und wirken auf die umgebenden Zellen.

Klingt nach einem wirkungsvollen Ansatz zur Behandlung von Arthrose?

Prof. Dr. Marlovits: Ja. Wenn man so etwas in das Gelenk spritzt, dann wirken diese Wachstumsfaktoren nicht nur auf die Knorpelzellen dort, sondern auch auf die Knochenzellen und Synovialzellen (bilden die sogenannte Gelenkflüssigkeit oder „Gelenkschmiere“) und verändern den Stoffwechsel der Zellen und regen die eigene Regenerationsfähigkeit des Körpers an. Das ist nicht eine Injektion, die innerhalb von mehreren Stunden wirkt. Es braucht zwei, drei Wochen bis die Zellen aktiviert werden.

Gibt es bereits Erfahrungswerte mit der PRP-Therapie?

Prof. Dr. Marlovits: Wir wenden diese Therapie nun schon seit etwa drei Jahren an. Dazu bin ich auf internationalen Kongressen und Vorträgen unterwegs, schaue mir auch genau die Studien an und versuche daraus auf meine therapeutischen Behandlungsmethoden abzuleiten.

Kann ich die PRP-Therapie bei jedem Arzt z.B. Orthopäde, Radiologe, Unfallchirurg bekommen?

Prof. Dr. Marlovits: Im Prinzip ja. Aber es ist das Können und die Erfahrung des behandelnden Arztes hier schon sehr stark gefragt. Vor allem ist es wichtig, zu wissen, welches Produkt man verwendet. Denn natürlich wurde auch von den Herstellern das Potential dieser Behandlungsmöglichkeit mit PRP erkannt. Es werden bereits von mehreren Herstellern unterschiedliche Produkte angeboten.

Häufig wissen Patienten, die Infiltrationen erhalten, nichts Genaues darüber?

Prof. Dr. Marlovits: Mit ist offene Kommunikation dem Patienten gegenüber ganz wichtig. Das beinhaltet auch, dem Patienten ganz klar zu sagen und zu erklären, was gespritzt wird. Wenn es Kortison ist, in welcher Konzentration und welche Nebenwirkungen zu erwarten sind. Es ist ja auch wichtig zu wissen, wenn ein Patient zu mir kommt, dass er sagen kann, was bereits gespritzt wurde. War das Kortison? War das Hyuralonsäure? Das ist einfach für die Therapieplanung wichtig. Also, es ist ganz wichtig, dass Patienten hier nachfragen.

„Mich erstaunt schon immer wieder, dass die Patienten nicht wissen, was ihnen ins Kniegelenk gespritzt wurde. Patienten, die fragen, die sich informieren und mit mir diskutieren, sind mir die liebsten.“

Sind die Zeiten vorbei, als Patienten gesagt wurde, sie seien noch zu jung für Gelenkersatz?

Prof. Dr. Marlovits: Das wird heute ganz individuell gemacht. Viele Informationen werden wir in den nächsten Jahren u.a. auch zu dieser Frage bekommen. Und zwar über die Daten des Knorpelregisters der deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Dieses Register ist seit November 2013 online und listet alle Knorpeltherapien auf und Behandlungsmöglichkeiten auf. So ein Register gibt es weltweit noch nicht.

Was kann das Knorpelregister bewirken?

Prof. Dr. Marlovits: Die Datenerhebung ist an sich schon eine große Weiterentwicklung. Die Daten geben Aufschluss, wie deutsche und in Folge auch österreichische Patienten behandelt werden, welche Therapien werden von den Ärzten tatsächlich angewendet und wie sind die Behandlungsergebnisse. Wenn wir beispielsweise wissen, dass wir bei 5.000 Patienten Mikrofraktierung (Behandlungsmethode bei Arthrose im Knie, siehe Link http://arthrose-journal.de/gelenke/mikrofakturierung-bei-arthrose-im-knie/

gemacht haben und die sind alle nach drei Jahren nicht mehr so glücklich. Dann erhalten wir aussagekräftige Informationen,

D.h. das wird auch große Vorteile für Arthrose-Patienten haben?

Prof. Dr. Marlovits: Das Knorpelregister ist eine Abbildung der Realität. Hier werden die Daten erhoben, von dem was wirklich passiert. Es fragen ja auch viele Patienten, wie funktioniert eine Behandlungstechnik. Was sind die Erfolgsaussichten. Wenn wir dann sagen können, schauen Sie, beim Knorpelregister ist herausgekommen, dass eine Zelltransplantation bei 80 % der Patienten nach zehn Jahren noch gut funktioniert. Dann ist das ein Orientierungspunkt.

„Ich war in Österreich, der erste Mediziner, der an diesem Knorpelregister teilnimmt. Wenn ich Patienten operiere oder infiltriere, dann frage ich bzw. bitte ich die Patienten an diesem Knorpelregister teilzunehmen. Das ist kein großer Aufwand, man generiert damit aber wertvolle Daten.“

 Wie läuft die Aufnahme in das Knorpelregister ab?

Prof. Dr. Marlovits: Erklären sich Patienten bereit mitzumachen, übermitteln wir weder Namen, Geburtsdatum noch Sozialversicherungsnummer, sondern das Alter, Geschlecht, Größe, Gewicht, Raucher/Nichtraucher und welcher Knorpeldefekt behandelt wurde. Dazu benötigen wir eine Mailadresse des Patienten. Der Patient erhält dann automatisch eine E-Mail mit Link, um Fragen zu beantworten. Diese Informationen fließen dann in die Datenbank ein. Damit bekommen wir eine gute Übersicht über die Behandlungen.

Auch an Sie zum Abschluss noch die Frage nach der Priorität. Ich selbst habe Arthrose in den Daumengelenken und das Gefühl, dass Knie und Hüfte wichtiger erscheinen? Es scheint, als würde (irgendwie verständlich) das Gehen wichtiger als das Greifen erachtet?

Prof. Dr. Marlovits: Man könnte das vielleicht auch dem Umstand zurechnen, dass Studien für neue Medikamente zumeist dort bzw. dafür gemacht werden, wo es am meisten Patienten dafür gibt bzw. man in die Studie einschließen kann. Und das sind vornehmlich Knie- und Hüftpatienten. Deswegen hinken Handgelenk, Daumengrundgelenk, Fingergelenke nach. Natürlich ist es für die Patienten, natürlich subjektiv betrachtet, wohl wichtiger gehen zu können als zu greifen. Derjenige der aber betroffen ist, für den oder die ist natürlich Greifen auch sehr wichtig.

Wie schätzen Sie die Möglichkeiten an, was bei den Daumgelenken (noch) machbar sein wird?

Prof. Dr. Marlovits: Natürlich kann man in Conclusio von Studien, die man an Knie oder Hüfte gemacht hat, auf die Daumengelenke schließen. Also sprich, wenn es beim Knie gut funktioniert hat, kann es der Wahrscheinlichkeit nach auch beim Daumengrundgelenk funktionieren. Es gibt tatsächlich jetzt nicht die großen Studien bei den Daumengelenken. Aber doch Einzelfallbeschreibungen und Informationen über Kongresse. Wenn eben erfolgreiche Therapien aus Knie und Hüfte beim Daumengelenk angewendet werden, sind das sogenannte Analogie-Schlüsse. Das muss man dem Patienten auch gut erklären.

Knorpelexperte Prof. Stefan Marlovits

Das Knorpelzentrum Wien befindet sich in der Privatklinik Döbling in Wien Foto: knorpel.at

Zur Person:

Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits, Facharzt für Unfallchirurgie und Sporttaumatologie, ist seit über 20 Jahren in der Knorpelforschung tätig und gilt als Experte in der Diagnostik und Therapie von traumatischen und degenerativen Knorpelschäden.

Dr. Marlovits ist Mitbegründer des österreichischen Forschungsclusters für Gewebegeneration, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft für Geweberegeneration der deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie, Leiter des Arbeitskreises Knorpel der österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie (ÖGU) und leitete 8 Jahre die Spezialambulanz für traumatische Gelenkknorpelschäden (Knorpelambulanz) an der Universitätsklinik für Unfallchirurgie am AKH Wien.

Persönlich an der Entwicklung von neuen biologischen Techniken in der Knorpelchirurgie beteiligt, hat Dr. Stefan Marlovits 2001 als erster österreichischer Mediziner am AKH Wien eine Knorpelzelltransplantation und im Februar 2016 bei einem Kniepatienten sowohl Arthroskopie, Knorpelbiopsie, Knochenmarkpunktion und Transplantation in einer Operation durchgeführt. Bisher waren dafür mindestens zwei Operationen notwendig.

Knorpelzentrum Wien:

Das von Univ.-Prof. Dr. Stefan Marlovits im Jahr 2012 gegründete Knorpelzentrum Wien ist ein Zentrum für die Diagnostik und Behandlung von Knorpelschäden und Arthrose, individualisierter Knorpelchirurgie und Gelenkchirurgie. Konservativ und chirurgisch betreut werden in der Wahlarztpraxis von Dr. Stefan Marlovits Patienten aus ganz Österreich und aus der ganzen Welt.

Das Knorpelzentrum Wien ist Teilnehmer am KnorpelRegister DGOU der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und als Studienzentrum für eine europäische Zulassungsstudie für Knorpeltransplantationen akkreditiert. Patienten können mit jeder Versicherung in der Privatklinik Döbling ohne Zusatzkosten behandelt werden, wenn sie an der Studie teilnehmen (also auch Patienten, die bei Gebietskrankenkassen versichert sind).

Das Knorpelzentrum ist unter der Hotline 0800-298044 erreichbar und befindet sich in der Privatklinik Döbling.

Fotos: fotolia.com, knorpel.at, Wilke

 

 

 

 

 

Previous Post Next Post

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

YouTube aktivieren?

Auf dieser Seite gibt es mind. ein YouTube Video. Cookies für diese Website wurden abgelehnt. Dadurch können keine YouTube Videos mehr angezeigt werden, weil YouTube ohne Cookies und Tracking Mechanismen nicht funktioniert. Willst du YouTube dennoch freischalten?